Peer-to-Peer-Mentoring
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Mentor/innen

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Was habe ich davon, Mentor/in zu sein?

Wer kann Mentor/in werden?

Wie gestaltet sich die Betreuung durch die Mentoren und Mentorinnen im Mentoring?

Wie viel Zeit muss ich als Mentor/in aufwenden?

Wie lange soll ein Mentor/eine Mentorin einen Mentee betreuen?

Muss ich mich als Mentor/in bewerben bzw. anmelden?

Was ist, wenn ich mich als Mentor/in mit einem Mentee nicht verstehe?

Was habe ich davon, Mentor/in zu sein?

Mentoring ist kein einseitiger Prozess. Auch du als Mentor/in hast viele Vorteile:

  • Kostenfreie Ausbildung zum Mentor / zur Mentorin
    (inkl. kostenfreier Snacks & Getränke)
  • Detailliertes Zertifikat über die Ausbildung und Tätigkeit als Mentor/in für den Lebenslauf
  • Erwerb neuer Kompetenzen im Bereich Kommunikation und Beratung
  • Networking und fächerübergreifender Erfahrungsaustausch mit anderen Studierenden
  • Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und weiterzuhelfen

     

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Wer kann Mentor/in werden?

  • Im Idealfall studierst du im dritten oder einem höheren Semester eines Bachelor-, Master- oder Staatsexamen-Studiengangs*.
  • Du kennst dich in deinem Studiengang und an der LMU aus.
    (Keine Sorge - du erhältst hierzu auch noch Tipps in den Workshops)
  • Du möchtest eine bis zwei Studienanfänger/innen den Studieneinstieg erleichtern und sie für zwei Semester mit Rat und Tat begleiten.
  • Du bist bereit, an der zweitägigen Ausbildung und Befragungen zur Evaluation teilzunehmen.

 *Studierende der Medizin (ausgenommen Zahnmedizin) wenden sich bitte an das fachspezifische Programm MeCuM-Mentor: www.mecum-mentor.de 

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Wie gestaltet sich die Betreuung durch die Mentoren und Mentorinnen im Mentoring?

Die zwei Funktionen des Mentorings

Mentoring kann karrierebezogene und psychosoziale Funktionen erfüllen: Als Mentor bzw. Mentorin berätst du deine Mentees je nach Bedarf zu Themen rund um erfolgreiches Studieren oder unterstützt sie dabei, sich an die neue Lebensphase zu gewöhnen.

Als Mentor oder Mentorin unterstützt du deine Mentees, indem du

  • deine Erfahrungen teilst
  • informelles Wissen weitergibst (z.B. welche Veranstaltungen man nicht verpassen sollte)
  • deine Mentees zu konkreten Fragen individuell berätst und Feedback gibst
  • auf weitere Ressourcen hinweist (z.B. Beratungs- und Unterstützungsangebote der LMU).

Dies kann konkreter Folgendes beinhalten:

  • Gemeinsamer Besuch von studienrelevanten Orten
    (z.B. Bibliotheken, Mensa, Studentenwerk)
  • Information, welche Ansprechpartner/innen bei studienbezogenen Problemen oder Fragen zuständig sind(z.B. Referat Internationale Angelegenheiten)
  • Information über Studienablauf und -organisation
    (z.B. Prüfungsanmeldung, Praktikumssuche)
  • Information und Unterstützung bei privaten Angelegenheiten, die eng mit dem Studium verknüpft sind
    (z.B. Wohnungssuche, Anmeldung beim Kreisverwaltungsreferat)
  • Beantwortung von studienrelevanten und privaten Fragen
    (z.B. Wie bereite ich mich am besten auf die erste Prüfung vor? Woher bekomme ich ein
    gebrauchtes Fahrrad?)
  • Sparring-Partner sein
    (z.B. in Vorbereitung auf ein Referat)
  • Vermittlung von Lerntechniken und Zeitmanagement-Strategien
  • Gemeinsame Freizeitaktivitäten
  • Aufmunterung, wenn‘s im Studium mal nicht so gut läuft

Was gehört nicht zur Rolle der Mentor/in?

Als Mentor oder Mentorin bist du kein Elternersatz, keine „Retterfigur“ und kein professioneller Coach oder Therapeut. Du musst nicht auf alle Fragen eine Antwort wissen und solltest nicht versuchen, deine Mentees in eine bestimmte Richtung zu drängen. Es ist nicht deine Aufgabe als Mentor oder Mentorin, die Probleme deiner Mentees zu lösen, sondern sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Lösungen zu finden bzw. sich selbst zu helfen.

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Wie viel Zeit muss ich als Mentor/in aufwenden?

Im Überblick

  • 2 x 6 Stunden Workshop im Rahmen der Mentoren-Ausbildung (idealerweise im SoSe)
  • Betreuung der Mentees: wird individuell im Mentoring-Team vereinbart (WiSe und SoSe)
    Empfehlungen des P2P-Teams findest du hier
  • Insgesamt ca. 1 Stunde für das Ausfüllen von Fragebögen zur Evaluierung des Programms
    (insgesamt in einem Jahr)
  • 1 x 1,5 Stunden Abschlussveranstaltung (im SoSe)
  • Optional: Nutzung weiterer Angebote

Die Mentoren-Ausbildung

Idealerweise erfolgt im Laufe des Sommersemesters vor Beginn der Tätigkeit als Mentor oder Mentorin die Mentoren-Ausbildung. Für die beiden Mentoren-Ausbildungsworkshops „Mentoring-Basics“ und „Mentoring-Tools“ sind jeweils 6 Stunden aufzubringen. Beide Workshops können unabhängig voneinander besucht werden, die Termine müssen also nicht unmittelbar hintereinander liegen. Wichtig ist nur die Reihenfolge: Der Besuch von „Mentoring-Basics“ ist Voraussetzung für den Besuch von „Mentoring-Tools“.

Beide Workshops sind Pflichtveranstaltungen für dich als neuer Mentor oder neue Mentorin*. Es werden aber immer mehrere Termine zur Auswahl gestellt, um die Teilnahme zu erleichtern. Auch eine Teilnahme an der Mentoren-Ausbildung im Wintersemester parallel zur Betreuung ist möglich.

Solltest du dich für einen Termin angemeldet haben, ist die Anmeldung verbindlich und verpflichtet zur Teilnahme. Im Krankheitsfall bitten wir dich um eine kurze Mitteilung per E-Mail an p2pmentoring@psy.lmu.de.

*Für Psychologiestudierende, die bereits die Veranstaltung „Soziale Kompetenzen“ (SoKo) besucht haben, ist der Besuch von Mentoring-Tools optional.

Das Mentoring bzw. die Betreuung

Sobald dir deine Mentees zugeteilt worden sind, empfehlen wir dir, dich ca. einmal im Monat mit ihnen zu treffen. Gerade zu Beginn des Mentorings sind zwei Treffen pro Monat sinnvoll. Natürlich sind auch häufigere Treffen möglich. Wie häufig ihr euch trefft und in welchen Abständen bestimmen die Mentoring-Teams selbst. Besonders in der Anfangszeit haben deine Mentees wahrscheinlich mehr Bedarf.
Die Dauer der Treffen sollte an deine Wünsche und die deiner Mentees angepasst sein, erfahrungsgemäß solltet ihr ca. ein bis zwei Stunden für ein Treffen einplanen. Eine zusätzliche Begleitung der Mentees mittels Telefon, E-Mail etc. ist möglich und gewünscht.

Zu Wie häufig treffen sich Mentor/in und Mentee?

Die Abschlussveranstaltung und die Überreichung des Zertifikats

Nach zwei Semestern endet die Betreuung der Mentees offiziell mit einer Abschlussveranstaltung im Sommersemester und der Überreichung der Zertifikate an die Mentoren und Mentorinnen. Das Zertifikat bestätigt die Teilnahme an der Mentoren-Ausbildung und die Betreuung der Mentees.

Zusätzliche Angebote

Im Winter- und Sommersemester finden voraussichtlich Zusatzveranstaltungen für Mentoren und Mentorinnen sowie Mentees, z.B. Stammtische oder weitere Workshops, statt. Die Teilnahme an den Zusatzveranstaltungen ist freiwillig.

Persönliche Beratungsgespräche mit dem P2P-Team

Falls du Anregungen oder Probleme in einem persönlichen Gespräch mit uns klären möchtest, bieten wir Walk-in Termine (Sprechstunde) in unserem Büro an.
Termine außerhalb der Sprechstunde können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

Zu unseren Kontaktdaten

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Wie lange betreut ein Mentor/eine Mentorin Mentees?

Als Mentor/in betreust du über zwei Semester hinweg meist zwei Erstsemester-Studierende des gleichen Studiengangs. Im Matching-Fragebogen kannst du angeben, wie viele Mentees du maximal betreuen möchtest.

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Muss ich mich als Mentor/in bewerben bzw. anmelden?

Ja, du musst dich als Mentor/in bei uns anmelden. Dies ist über das Registrierungsformular möglich.

Zur Anmeldung

Zu den aktuellen Terminen

 

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Was ist, wenn ich mich als Mentor/in mit einem Mentee nicht verstehe?

Kontaktiere uns und teile uns mit, was aus deiner Sicht falsch läuft? Kein Mentoring-Team muss zusammenbleiben, wenn es sich nicht versteht.

Wenn du also Probleme in einem persönlichen Gespräch mit uns klären möchtest, so bieten wir dir gerne eine persönliche Beratung in unserem Büro an. Nutze unsere Sprechstunde oder vereinbare außerhalb der Sprechzeiten telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit uns.

Zu unseren Kontaktdaten

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Hast du Fragen, die du nicht im FAQ findest? Dann teile sie uns bitte per E-Mail p2pmentoring@psy.lmu.de mit.


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