Peer-to-Peer-Mentoring
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

Allgemeine Fragen

Contentbox_länglich_p2phandbuch

Was ist Mentoring?

Woher stammt der Begriff Mentoring?

Wie läuft das Mentoring-Programm ab?

Welche Rolle hat der Mentor/die Mentorin im Mentoring?

Welche Rolle hat der/die Mentee (auch Protegé) im Mentoring?

Was mache ich, wenn ich vor dem Start des Programms schon Fragen habe?

Müssen sich Mentor/in und Mentee immer persönlich treffen?

Wie viel Gestaltungsspielraum haben die Mentoring-Teams während des Mentorings?

Wie häufig treffen sich Mentor/in und Mentee(s)?

Welche Begleitforschung zu Schwerpunktthemen wird durchgeführt?

Wie erfahren die Studierenden vom P2P-Mentoring Programm? Wo wird Werbung gemacht?
Wo bekommt man weiteres Info-Material?

Wie können Teilnehmer/innen Werbung für das P2P-Mentoring Programm machen?

Was ist Mentoring?

Unter Mentoring verstehen wir eine unterstützende persönliche Austauschbeziehung, in der eine Person (Mentor/in) über Kenntnisse und Erfahrungen verfügt, die einer anderen Person (Mentee) bei der Bewältigung anstehender Aufgaben oder eines Entwicklungsschrittes helfen. Während der Mentoringzeit gibt der Mentor/ die Mentorin informelles Wissen an die Mentees weiter.

Auf organisationaler Ebene ist Mentoring eine Strategie der Personalentwicklung, die häufig für die Nachwuchsförderung und zur Heranbildung von Führungskräften eingesetzt wird.

Die Besonderheit des Peer-to-Peer Mentorings besteht darin, dass Mentor/in und Mentee sich in Bezug auf Alter und Lebenssituation ähneln (z.B. Studierende).nach oben

Woher stammt der Begriff Mentoring?

Der Begriff stammt ursprünglich aus der altgriechischen Mythologie. Als Odysseus in den trojanischen Krieg aufbricht, stellt er seinem Sohn Telemachos die Figur des „Mentors“ zur Seite, der sein Erwachsenwerden begleitet.nach oben

Wie läuft das Mentoring-Programm ab?

Informationen zum:

Zu den genauen Terminennach oben

Welche Rolle hat der Mentor bzw. die Mentorin im Mentoring?

Ein Mentor kann im Mentoring sehr unterschiedliche Rollen einnehmen und Funktionen erfüllen. Welcher Aspekt der Mentoren-Rolle im Vordergrund steht, hängt auch davon ab, welche Bedürfnisse der Mentee gerade hat. Ganz generell ist es die Rolle des Mentors oder der Mentorin seine/n bzw. ihre/n Mentee/s zu fördern, indem die eigene Erfahrung und das Wissen an diese/n weitergeben werden.

Kathy Kram (1985) beschrieb in ihrer Forschung zwei grundlegende Funktionen von Mentoring: Zum einen können Mentor/innen karrierebezogen und zum anderen psychosozial unterstützen.

Sie unterstützen karrierebezogen, indem sie als Sponsoren und „Türöffner“ agieren, nützliche Kontakte vermitteln, Gelegenheit zur Selbstpräsentation bieten und damit die Sichtbarkeit ihrer Mentees erhöhen, sie mit positiven Herausforderungen konfrontieren, vor Konflikten schützen und ihnen helfen, karrierebezogene Ziele zu erreichen (Kaminski, Kennecke, Dlugosch, Weisweiler & Frey, in Druck). Ganz konkret auf das Peer-to-Peer-Mentoring bezogen heißt das, dass Mentoren und Mentorinnen den Mentees z.B. Ratschläge geben, wie man erfolgreich studiert, Kontakt mit Dozenten herstellen, helfen Prüfungen zu bewältigen, unterstützen Praktikumsmöglichkeiten ausfindig zu machen oder gar einen Auslandsaufenthalt zu planen.

Zum anderen erfüllt die Mentoring-Beziehung psychosoziale Funktionen, d. h. der Mentor dient als Ratgeber, Vertrauter und Identifikationsfigur, vermittelt Akzeptanz und ermutigt den Mentee im Umgang mit neuen Herausforderungen (Kaminski, Kennecke, Dlugosch, Weisweiler & Frey, in Druck). Dieser Aspekt zeigt sich im Peer-to-Peer-Mentoring z.B. durch die Unterstützung bei der Gewöhnung an die neue Lebensphase als Student/in in einer fremden Stadt oder bei kleineren Sorgen und Problemen.nach oben

Welche Rolle hat der/die Mentee (auch Protegé) im Mentoring?

Allgemein gesprochen ist es die Rolle des oder der Mentee von seinem oder ihrem Mentor oder Mentorin zu lernen und Unterstützung während der Studieneingangsphase oder dem Wechsel vom Bachelor- ins Master-Studium zu erhalten. Daher ist es wichtig, dass die Mentees den Wunsch und die Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung mitbringen und sich aktiv am Mentoring beteiligen.

Konkret heißt das, dass sie sich bei ihrem Mentor/ihrer Mentorin melden, wenn sie Unterstützung möchten, sich an Verabredungen mit ihrem Mentor/ihrer Mentorin halten und sich beim P2P-Team melden, wenn sie Anregungen oder auch Probleme im Rahmen des Mentorings äußern wollen.nach oben

Was mache ich, wenn ich vor dem Start des Programms schon Fragen habe?

Du kannst zunächst uns ansprechen und wir prüfen dann, wen wir dir als Ansprechpartner/in empfehlen können. Unter Umständen gibt es Mentoren und Mentorinnen die bereit wären dir weiterzuhelfen.

Deine Ansprechpartnerin für Informationen zum Mentoring-Programm ist Frau Enikö D´Errigo. Zu unseren Kontaktdaten

nach oben

Müssen sich Mentor/in und Mentee immer persönlich treffen?

Nein, Mentor/in und Mentee müssen sich nicht immer persönlich treffen. Es ist auch möglich, sich über neue Medien, wie Skype oder die Online-Plattform (P2P-Netzwerk) etc., oder einfach via E-Mail oder Telefon auszutauschen. Nicht für jede Frage oder jedes Problem müssen sich die Mentoring-Teams treffen, häufig reicht eine kurze E-Mail oder ein Telefonat.nach oben

Wie viel Gestaltungsspielraum haben die Mentoring-Teams während des Mentorings?

Mentoren bzw. Mentorinnen und Mentees sind frei in der Terminplanung und Koordination ihrer Treffen. Die Projektkoordination spricht hier lediglich Empfehlungen aus: Zu Beginn des Mentorings erscheinen Treffen ein- bis zweimal Mal im Monat als sinnvoll. Später finden die Treffen erfahrungsgemäß seltener statt.
Auch die Inhalte des Mentorings bestimmen die Mentoren oder Mentorinnen und Mentees selbst. Dabei gilt, dass die Inhalte generell das Thema Studium und Studentenleben an der LMU München betreffen sollten.nach oben

Wie häufig treffen sich Mentor/in und Mentee(s)?

Wie häufig sich die Mentoring-Teams treffen, bleibt ihnen selbst überlassen. Empfohlen werden (zu Beginn des Mentorings) ein bis zwei persönliche Treffen im Monat. Erfahrungsgemäß treffen sich die Mentoring-Teams am Anfang des Mentorings häufiger und später seltener oder wesentlich informeller. Viele Fragen werden häufig gegen Ende des Mentorings per E-Mail oder Telefon geklärt.nach oben

Welche Begleitforschung zu Schwerpunktthemen wird durchgeführt?

Um den Erfolg des Mentoring-Programms sicherzustellen, wird dieses fortlaufend evaluiert. Zudem sollen verschiedene Vorgehensweisen innerhalb des Programms evaluiert werden, wie z. B. unterschiedliche Workshop-Formate. Darüber hinaus wird angestrebt, offene Forschungsfragen im Bereich Peer-to-Peer-Mentoring zu klären und damit einen Beitrag zur Mentoring-Forschung zu leisten.

Derzeit forschen wir zu den Themen „Die Auswirkung der Interaktion von Mentor- und Protégé-Merkmalen auf das Mentoring“, „Mentoringprogramme an deutschen Universitäten“, "Erfolgsfaktoren von Mentoring" und „Der/die ideale Mentor/in“.nach oben

Wie erfahren die Studierenden vom P2P-Mentoring Programm? Wo wird Werbung gemacht? Wo bekommt man weiteres Info-Material?

Die Vernetzung mit anderen Institutionen und Programmen der LMU München liegt uns sehr am Herzen. Daher treten wir regelmäßig in Kontakt mit anderen Programmkoordinatoren, Institutsleitungen, Studiengangskoordinatoren, Fachstudienberatern, Fachschaften und vielen mehr. Diese unterstützen uns dabei unsere Poster zu platzieren, Flyer auszulegen, Interessenten zu informieren und uns auf ihrer Homepage und Facebook zu bewerben. An dieser Stelle möchten wir gerne allen Unterstützerinnen und Unterstützern danken.

Wir geben gerne Broschüren und Plakate heraus, wenn du Werbung für unser Mentoring-Programm machen möchtest (bitte kurze E-Mail an P2PMentoring@psy.lmu.de).

Wir bemühen uns auf allen Werbe-Kanälen präsent zu sein. Um auch persönlich in Kontakt mit den Studierenden zu treten, bitten wir Dozenten großer Vorlesungen und Organisatoren von Einführungsveranstaltungen um kurze Präsentationsslot, in denen wir unser P2P-Mentoring Programm kurz vorstellen und Info-Material verteilen.

Das Internet wird häufig zur Informationssuche verwendet, daher erweitern wir stetig unsere Internetpräsenz und sind bereits auf vielen Homepageseiten der LMU genannt. Wer uns hierbei unterstützen möchte, wende sich bitte an uns (P2PMentoring@psy.lmu.de), wir freuen uns darauf.

Als zentralen E-Mail-Informationsdienst nutzen wir auch das Angebot von Kommunikation & Presse der LMU und versenden Informations-E-Mails an die Studierenden.

Um Studienanfänger/innen auf uns aufmerksam zu machen, legen wir seit dem Sommersemester 2013 ein Informationsblatt über unser Programm den Immatrikulationsunterlagen bei. Für diese Möglichkeit bedanken wir uns beim Immatrikulationsamt.

Wir informieren darüber hinaus alle derzeitig am Programm teilnehmenden Mentees über die Möglichkeit, selbst Mentor oder Mentorin zu werden, um so selbst Studienanfänger/innen den Einstieg zu erleichtern. Eine mehrmalige Teilnahme als Mentor/in ist ebenso möglich.nach oben

Wie können Teilnehmer/innen Werbung für das P2P-Mentoring Programm machen?

Gerne kannst du anderen von unserem Programm erzählen. Wichtige Informationen hierzu findest du auf unserer Homepage oder in unserer Broschüre.

Wenn du einen geeigneten Ort zum Aufhängen unseres Plakats kennst oder Broschüren verteilen möchtest, melde dich bei uns (P2PMentoring@psy.lmu.de oder 089/2180-4082 - Ansprechpartnerin Enikö D’Errigo). Gerne lassen wir dir das Info-Material zukommen.

Wir freuen uns, wenn du deine Kommilitonen und Kommilitoninnen in Lehrveranstaltungen auf unser Programm aufmerksam machst. Wenn du hierzu Informationen oder Unterstützung benötigst, melde dich bitte bei uns. Wir stellen gerne eine  PowerPoint-Präsentation mit Informationen über das P2P-Mentoring zur Verfügung.

Wenn du Facebook nutzt, kannst du uns mit einem kurzen Beitrag auf deiner Seite oder auf der Seite deiner Fachschaft sehr unterstützen! Hier ein kurzer Textvorschlag zur Anwerbung von Mentoren und Mentorinnen:

Hilfe beim Studieneinstieg an der LMU München (geben/bekommen)!
Wir vom Peer-to-Peer-Mentoring Programm (kurz: P2P-Mentoring) möchten Studienanfänger/innen den Studieneinstieg an der LMU MÜnchen erleichtern, indem wir ihnen erfahrene Studierende des gleichen Fachs als ehrenamtliche Mentoren und Mentorinnen zur Seite stellen. Auch die MentorInnen profitieren durch die Weiterentwicklung ihrer sozialen Kompetenzen. Meldet euch gleich als Teilnehmer/in an!

Anmeldung und weitere Infos unter: www.lmu.de/p2pmentoring

nach oben

Hast du Fragen, die du nicht im FAQ findest? Dann teile sie uns bitte per E-Mail p2pmentoring@psy.lmu.de mit.


Servicebereich

Informationen für